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glücklich Geheilte in den alten Wahnſinn zurück und war nicht mehr zu retten.“
Man vergleiche dieſe, oder ſo manche ähnliche Hei⸗ lung, mit dem Benehmen Jeſu bei dem Geraſener, und von Wunderdingen entblößt, wird ſich uns die einfache Thatſache zeigen, bei der wir mit Ehrfurcht den Scharfblick des größten der Menſchen und die liebevolle Bereitwilligkeit deſſelben zu Hülfe⸗ leiſtungen aller Art auf's Neue bewundern müſſen.
Fußwaſchen, war bei den Orientalen eine Pflicht
der Gaftfreundſchaft, welche der Wirth den bei ihm ankom⸗
menden Reiſenden entweder perſönlich, oder durch ſeine Diener leiſtete. u Selbſt Dr. Auguſt Neander ſagt hierüber:
„Mit Recht erkannte man damals dieſe Wirkung als ein Werk des Geiſtes Chriſtt, aber man deutete daſſelbe vom Geiſtigen in's Materielle, aus der Macht Chriſti über die Gemüther der Menſchen machte man eine Macht deſſelben über die Natur, man überſprang das Mittelglied in Beziehung auf die Vervielfältigung der wenigen Nahrungsmittel für die zahlreiche Menge.“
Dieſe einfache und natürliche Thatſache wurde ein⸗ zig durch unrichtige Ueberſetzung zu einem großen Wunder erhoben. Indem zwar(man ſehe hierüber Dr. Pau⸗ lus und Andere) das griechiſche Wörtchen„epi“ ſowohl als das hebräiſche„al“ nicht„an“ oder„neben,“ ſon⸗ dern immer„über“ bedeutet; der althebräiſche Sprach⸗ gebrauch aber unter dem Ausdruck:„über einer Sache ſeyn“ angewendet wurde, wenn man auf etwas Hö⸗ herem ſich befand. Z. B. Prediger 11, 1. 2. Das Korn über dem Waſſer, d. h. auf dem Acker, welcher höher als die vorbeigehenden Waſſergräben iſt.
2. Moſ. 14, 2. 15, 27. Die alten Hebräer lagerten


