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Dr. Paulus ſagt hierüber ferner:
„Dergleichen im Volksglauben vorausgeſetzte Spuck⸗ geiſter ſind es, die im neuen Teſtamente unter den„Dai⸗ monen“ verſtanden werden, von denen man glaubte, ſie kämen gerne wieder in menſchliche Leiber, verurſachten aber in dieſen„beſeſſenen“ Interimswohnungen, auffallende Krankheiten und Uebel, weil ſie nach ihrer fortdauernden Bösartigkeit am Schadenthun ihre Luſt fanden. So waren dieſe Daimonen nach den Volksbegriffen nicht eigentliche Teufel, d. i. von Gott abgefallene Engel, gehörten jedoch als böſe Geiſterweſen gleicher Art unter den Befehl und in das Gebiet des Beelzebub, als des oberſten, dem Meſ⸗ ſiasgeiſt eiferſüchtig und übermüthig entgegenſtrebenden Teufels, eines gefallenen Thronengels, der ſie, wenn er wolle, wohl auch austreiben könne, ſofern es ſeinen höhern Abſichten diene. Nach all dieſem waren ſolche Körperbe⸗ ſitzende, krankmachende Daimonen am meiſten dem ähnlich, was wir Teutſchen Geſpenſter nennen und Daimoniſch⸗ Kranke könnten nicht unpaſſend Geſpenſtiſch⸗Kranke genannt werden.“
„Eben dieſer Volksglauben ſchloß nun aber auch dieſes in ſich, daß man als gewiß annahm, dergleichen verderbliche Spuckgeiſter könnten nicht in der Gegenwart eines heiligen Mannes, am Wenigſten alſo in der Nähe des Meſſias aus⸗ harren. Sie müßten vielmehr, ſo ungern ſie einen ſolchen Körper verließen, ſchon um ſeiner Annäherung willen ſcheu werden und auf ſein Gebot gar entfliehen.“—
Schon in den Schuljahren hatte die Geſchichte des Geraſener, wie dieſelbe aus Luthers Ueberſetzung genugſam bekannt iſt, einen unangenehmen, ja widerlichen Eindruck auf mich gemacht. Oft ſuchte ich ſeit jener Zeit' irgend einen vernünftigen Aufſchluß über dieſe Begebenheit zu finden; aber mein Bemühen war lange vergebens. Ich


