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mit Ihnen werden möchte, ſo würde ihnen beſſer werden, und nachdem es anders geworden iſt, ſich doch nicht beſſer befindend: an jeder Stelle, an der ſie ſtehen, meinend, wenn ſie nur dort, auf der Anhöhe, die ihr Auge faßt, angelangt ſeyn würden; würde ihre Beängſtigung weichen;— treu jedoch wieder⸗ findend, auch auf der Anhöhe, ihren alten Kummer. Und ſo irrt denn der arme Abkömmling der Ewigkeit, immer umgeben von ſeinem himmliſchen Erbtheile, nach welchem ſeine ſchüchterne Hand zu greifen bloß ſiſch fürchtet, unſtät und flüchtig in der Wüſte umher, allenthalben bemüht, ſich anzubauen; zum Glücke durch den baldigen Einſturz jeder ſeiner Hütten erinnert, daß er nirgends Ruhe und dauernde Glückſelig⸗ keit finden wird, als in ſeines Vaters Hauſe.
„Anweiſung zu einem ſeligen Leben.“
1te Vorleſung.
Dämonen— Daimonen.—— Die ausſchweifende Phantaſie der Rabbinen bildete die Dämonenlehre, die Annahme von Mittelgeiſter zwiſchen Gott und Menſchen, bis in das Kleinlichſte aus, und unterſchied ſehr ſtreng gute und böſe Engel. Die Erſteren wurden mit dem Worte IRd Malach, Chaldäiſch und Syriſch Ron Malacha, ein Geſandter, ein Bote Gottes) bezeichnet; die Letzteren hatten mehre Namen, Satan, Haſſer, Dor Sche⸗ dim, Verwüſter u. ſ. w.
Der Oberſte dieſer böſen Engel wurde auch mit dem Namen: Beel⸗Dſebul Gerr des Kothes) bezeichnet.
Zu den böſen Geiſtern rechnete man ferner die:„Un⸗ reinen“ d. h. bösartigen, abgeſchiedenen Menſchengeiſter GManes“), von denen die damalige Zeit allgemein glaubte, daß ſie noch in der Luft und auf der Erde herumſchweben dürften und im Sinnlichen mancherlei Spuck und Uebel aus böſer Luſt zu bewirken vermöchten.


