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umgebung ſelig machen, indem er vielmehr Sich ſelbſt, ohne alle Geſtalt uns geben will. „Fichte's Anweiſung zu einem ſeligen Leben.“ Bte Vorleſung.
o Der eben Erwähnte bezeichnet den Seelenzuſtand jener, ihre Glückſeligkeit nur im Irdiſchen Suchenden, mit folgenden treffenden Worten:
Glückſelig, ruhig, von ihrem Zuſtande befriedigt, möch⸗ ten Alle gern ſehn; aber worin ſie dieſe Glückſeligkeit finden werden, wiſſen ſie nicht, was eigentlich ſie lieben und anſtreben, verſtehen ſie nicht. In dem, was ihren Sinnen unmittelbar entgegenkommt, und ſich ihnen darbietet,— in der Welt, meinen ſie, müſſe es gefunden werden. Muthig begeben ſie ſich auf dieſe Jagd der Glückſeligkeit, innig ſich aneignend und liebend ſich hingebend, dem erſten beſten Gegenſtande, der ihnen gefällt und der ihr Streben zu befriedigen verſpricht. Aber ſobald ſie einkehren in ſich ſelbſt, und ſich fragen:„Bin ich nun glücklich?“— WVird es aus dem Innerſten ihres Gemüthes vernehmlich ihnen enigegentönen:„O nein, du biſt noch eben ſo leer und bedürftig als vorher!“— Hierüber mit ſich im Reinen, meinen ſie, daß ſie nur in der Wahl des Gegenſtandes gefehlt haben, und werfen ſich in einen andern. Auch dieſer wird ſie eben ſo wenig befrie⸗ digen als der erſte, kein Gegenſtand wird ſie befrie⸗ digen, der unter Sonne und Mond iſt.
Denn gerade das ja, daß nichts Hinfälli⸗ ges und Endliches befriedigen kann, das ja gerade iſt das einzige Band, wodurch ſie noch mit dem Ewigen zuſammenhängen und im Daſeyn verbleiben.
So ſehnen und ängſtigen ſie ihr Leben hin; in jeder Lage, in der ſie ſich befinden, denkend, wenn es anders


