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und ihren für's Rechte und Gute empfänglichen Sinn, die ewigen Wahrheiten, ſie mögen nun von Außen durch Lehren, oder auch durch ſelbſtthätige Reflexion Rachdenken, Ueberlegung) an ſie kommen, einfach aufnehmen und feſt⸗ halten; ohne durch Spitzfindigkeiten dieſelben zu verdrehen, oder in gelehrtem Uebermuthe die Sache ſelbſt über todtem Wotiſchwal zu verlieren.
»„Himmelreich.“— Das Reich der abſo⸗ luten Vernunft. Das Bewußtſeyn der Gott⸗Wohl⸗ gefälligkeit, durch Gott ähnliches Handeln. H ſ ich ſelbſt bewußte Seyn in Gott.
Einer unſerer größten Philoſophen erläutert den Be⸗ griff dieſes Wortes, ganz im Sinne Jeſu, wie folgt:
Es hilft nichts, daß man die Seligkeit recht weit aus den Augen bringe, und ſie in eine andere Welt jen⸗ ſeits des Grabes verlege. Was ihr über dieſen euern Himmel auch ſagen möget, ſo beweiſet doch ſchon der einzige Umſtand, daß ihr ihn von der Zeit abhängig macht, und ihn in eine andere Welt verlegt, unwiderſprech⸗ lich, daß er ein Himmel des finnlichen Genuſſes iſt.— Suchtet ihr die Seligkeit da, wo ſie allein zu finden iſt, rein in Gott, und darin, daß er heraustrete(in euch das Gott ähnliche Handeln ſichtbar würde), ſo brauchtet ihr euch auch nicht auf ein anderes Leben zu verweiſen, denn Gott iſt ſchon heute, wie er ſeyn wird in alle Ewigkeit. Ich verſichere euch, und gedenket dabei einſt meiner, wenn es geſchieht,— ſo ihr im zwei⸗ ten Leben, zu dem ihr allerdings gelangen werdet, euer Glück wiederum von den Umgebungen abhängig machen werdet, werdet ihr euch eben ſo ſchlecht befinden, wie hier, und werdet euch ſodann eines dritten Lebens tröſten, und im dritten eines vierten und ſo in's Unendliche.
Denn Gott kann weder, noch will er durch die


