Teil eines Werkes 
3. Band (1841)
Entstehung
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Ein Name, den beſonders die Nachkommen Davids gerne wi Söhnen beilegten.

Magier oderChaldäer nannte man in dem Zeitalter der Geburt Jeſu jene über das ganze Rö⸗ miſche Reich verbreiteten Zeichendeuter, welche aus der Stellung der Sterne das Schickſal einzelner Menſchen und ganzer Völker deuten zu können vorgaben.

Daß darunter dreierlei Könige zu ver⸗ ſtehen ſeyen, iſt ein falſcher Zuſatz der Kir⸗ chenväter, und iſt in dem Urterte keine Spur davon zu finden. Ausführliches hierüber in Pr. Pau⸗ lus: Jeſu. Ater Theil Seite 106.

5Synedrium, Sanhedrin, der hohe Rath des Jüdiſchen Volkes, durch welchen in Sachen der Religion und des Staates, ſo weit dieſer unabhängig war, Alles entſchieden wurde.

Die Sage macht den Anführer der aus Babylon zu⸗ rückgekehrten Juden, Esra, zum Stifter und erſten Vor⸗ ſteher deſſelben, doch iſt es wahrſcheinlicher, daß der San⸗ hedrin im Jahre 137 vor Chriſtus von Johannes Hyrkanus geſtiftet wurde.

Nach dem Johannes⸗Evangelium waren Jeſus und Johannes allein. Während der betende Jeſus(nach Luk. 5, 21.) im Waſſer untergetaucht wurde, war Alles ſtill und ohne Veränderung. Als er heraustrat, theilten ſich gerade die Wolken, der Himmel ſchloß ſich gleichſam auf. Eine(weiße) Taube wurde den Beiden ſichtbar, aus der

Höhe herabſteigend und über Jeſu hinſchwebend. Dies,

dachten ſie Beide, dies iſt das Sinnbild der göttlichen Begeiſterungs⸗Kraft! So ſprach es ſich aus in dem tiefgerührten Gemüthe dieſer, an Bildſprache und Bilddeu⸗ tung gewohnten Morgenländer. Denn auch ſie, wie das ganze Alterthum, waren gewohnt, nicht nur in artikulirten