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gung: daß das ewige Urſeyn Alles er⸗ fülle, erhalte und im Daſeyn trage, und außer ihm Nichts wirklich beſtehe; daß des Menſchen Geiſt, ſein Ausfluß, in ihm auf's Innigſte gewurzelt, auch nur im einſtigen Zuſammenfluſſe im gänzlichen Hingeben an denſelben, fein ſeliges Ziel finden könne. Von dieſer Gewißheit durchdrungen, ſtand nun die Welt und das Erdenleben in höherem Lichte vor ſei⸗ nem geiſtigen Auge. Nun war ihm der eifrige, zürnende Gott Israels zum liebenden Vater ge⸗ worden, der aus unausſprechlicher Liebe ſeinen Kindern dies irdiſche Daſeyn gab, damit ſie ſich, ſelbſtbewußt, ihrem Urquelle durch Vervollkomm⸗ nung nahen, und in dieſem Streben zur unaus⸗ ſprechlichen Seligkeit gelangen möchten. Und von nun an ſtand ſeine Grundmarime: Werde vollkommen, wie dein himmliſcher Vater vollkommen iſt! unerſchütterlich bei ihm feſt, und mit der heiligſten Gewißheit


