Teil eines Werkes 
3. Band (1841)
Entstehung
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ſo oft gebt und anempfehlt? Es bleibt zu vermuthen, daß ſeiner Mutter edles, tiefes Ge⸗ müth den erſten Grund zu ſeiner Bildung ge⸗ legt und dem Geiſte des Knaben jene hohe Richtung gegeben habe, die er denn auch nie aus dem Auge verlor, und welche ſeines ganzen Lebens Grundlage blieb. Im Schooße einer ſchönen, reichen Natur, dem ſorgfältigen Studium der heiligen Schriften hingegeben, entwickelte ſich ſein Geiſt ohne Zuthun der Außenwelt und durch ſich ſelbſt mehr und mehr. Zu ſtillem Nach⸗ denken geneigt, fühlte er wohl tief, wie nöthig eine geiſtige Revolution für ſeine Zeitgenoſſen ſey, und daß nur in einem kräftigen Aufſchwung das Heil ſeiner Nation, ja das der ganzen Menſchheit gefunden werden könne.

Geleitet durch dieſe Gedanken, verloren in Beſchauung des ewigen Geiſtes und des Ver⸗ hältniſſes der Menſchen zu demſelben, ward ihm jene hohe, bis dahin nie geahnte und aller Zu⸗ kunft als höchſte Erkenntniß gegebene Ueberzeu⸗