Teil eines Werkes 
2. Band (1841)
Entstehung
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empfand, können gefühlt, geahnt nie be⸗ ſchrieben werden.

Den kommenden Morgen benützte Dr. Rü⸗ ſterer, um den alten Baron von Hohen⸗ ſtein zu beſuchen, und ihm die Annäherung des Sohnes zu verkünden. Er würde einen härteren Kampf zu beſtehen gehabt haben, wenn der Baron nicht ſchon Roſa ſein Wort verpfändet hätte, den Sohn, falls er reuig zurückkehre, wieder väterlich aufzunehmen. Als dieſe Sache beſeitigt war, rückte Rüſterer mit ſeinem zwei⸗ ten Vorhaben heraus. Hier aber traf er auf unvorhergeſehene Schwierigkeiten, denn er hatte

gehofft, der jetzige Reichthum Roſa's würde den Adeligen beſtechen, und nun mußte er zu ſeinem Schrecken gewahren, daß der Baron ſehr wenig vom Gelde, aber ſehr viel auf ſeinen Stammbaum und auf die Ehre hielt. Der alte Baron konnte Roſa nicht ver⸗

geben, daß ſie einſtKomödiantin geweſen ſey,

und behauptete ſteif und feſt, die Veränderung