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Es war ein Glück, daß der Regen die Menge vertrieben hatte, ſonſt würde manch ſpöttelnder Blick auf die beiden Menſchen ge⸗ fallen ſeyn, die ſich trotz Wetter und Welt noch immer umſchlungen hielten. Als endlich der erſte Sturm der Gefühle ſich gelegt, Roſa ihre Augen getrocknet, und Rüſterer Hut und Regenſchirm wiedergefunden hatte, nöthigte er das Mädchen mit ihm in den Pfälzer⸗Hof zu fahren, woſelbſt er ein Zimmer für ſich und eines für ſeine Tochter beſtellte.
Schnell wurden die naſſen Kleider gewech⸗ ſelt, und Roſa mußte ſodann dem Arzte den Grund ihres Verſchwindens und was ſich ſeit⸗ dem mit ihr begeben, ausführlich erzählen. Mehr wie einmal unterbrach ſie der alte Mann und ſchloß ſie in ſeine Arme, ihre edlen Geſinnun⸗ gen und ihre Seelenſtärke mit väterlicher Be⸗ geiſterung preiſend. Wer aber vermöchte wohl Ro ſa's Staunen zu beſchreiben, als nun die Reihe des Erzählens an Rüſterer kam, und


