Teil eines Werkes 
2. Band (1841)
Entstehung
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dieſer des Caſtelcaunt'ſchen Teſtamentes er⸗ wähnte. Sie konnte es nicht glauben, ſie hielt es für Scherz, ſie lachte darüber, und erſt als nun der Doktor ihr die Wahrheit ſeiner Aus⸗ ſage durch ſein Ehrenwort bekräftigte, ſtand ſie wie erſtarrt. Da fuhr ein Blitz durch ihre Seele, und mit den Worten:Nun iſt er ge⸗ rettet! ſprang ſie von ihrem früheren Schmerze zu einer ſo ausgelaſſenen Freude über, daß Rüſterer für ihr Wohlſeyn befürchtete. Und doch hatte er das ſchönſte Geſtändniß für die Ueberglücklichen noch im Hintergrunde, und ver⸗ mochte es nicht in ſeiner Bruſt zu verſchließen. Er geſtand ſein Zuſammentreffen mit Oskar, den Zweck ſeines Herüberkommens von Heidel⸗ berg, und daß der Geliebte in Karlsruhe weile, und nur auf des Doktors Ordre warte, um in die Arme des Vaters, und jetzt auch in Roſa's Arme zu eilen.

Legen wir die Feder weg. Uebergroße Schmerzen und Freuden, wie ſie Roſa jetzt