Teil eines Werkes 
2. Band (1841)
Entstehung
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finden, das unter des Geiſtes Flügeln geſchrie⸗ ben, die höchſten Wahrheiten ausſpricht!“

Während Mathias bei dieſen Worten der fremden Dame ſein Büchelchen übergeben hatte, war unbemerkt jener Herr mit den Orden auf der Bruſt zu den Sprechenden getreten. Er hatte noch die letzten Worte des Langen gehört, und indem er ſich artig gegen das Frauenzimmer verbeugte, ſagte er in leichtem Tone:

„Meine liebenswürdige Baroneſſe, wenn Sie ſelbſt auf der Reiſe für das Wohl Ihrer ſchönen Seele bedacht ſind, dann kann Ihnen der Himmel, deſſen Sie ja ſchon als Dame ge⸗ wiß ſind, nicht entgehen; aber ich beneide Sie nicht darum, dort muß man par foree ſelig ſeyn, Gnädige, denken Sie, ſelig— ohne Ende und immer ſelig!— Nein, da halte ich es lieber mit der Hölle, denn flammt die Gluth höher auf, ſo bleibt uns doch noch die Hoffnung, daß es einmal wieder beſſer werde; und wiegen nicht Veränderung und Hoffnung, dieſe höchſten Güter