Teil eines Werkes 
2. Band (1841)
Entstehung
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ſchien. In ihr, die mit den Jahren die Nich⸗ tigkeit des Irdiſchen hatte einſehen lernen, war die große Frage über das:„Dereinſt“ wach geworden; und geiſtreich genug, nicht unbedingt zu glauben, irrte ſie nun in dem Labyrinthe der Meinungen umher. Vor allem hatte ſie aber ſtets die Idee eines unerbittlich ſtrengen Richters erſchreckt, und natürlich war es daher, daß ſie mit großer Bewegung die Frage:

„Alſo glauben Sie wirklich an einen ſo ſtrengen Gott?“ wiederholte.

Mathias, eine genaue Prüfung ſeines Glaubensbekenntniſſes fürchtend, griff raſch in die Taſche, und zog eines jener ſchon erwähnten

Traktätchen hervor.

„Ja meine Gnädige, gewiß! denn ſprach nicht ſelbſt unſer heiliger Erlöſer: Fürchtet den, der, nachdem er getödet, auch die Macht hat, in die Hölle zu werfen!. Aber mehr als meine ſchwache Zunge ſie beleh⸗ ren könnte, werden Sie in dieſem Schriftchen