Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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er konnte nicht ohne ein gewiſſes Bangen an die ſchwierige Aufgabe denken, welche ſich die junge Schauſpielerin geſtellt hatte. Im Grunde ſeines Herzens hoffte er Roſa recht unbedeu⸗ tend, in drückenden Verhältniſſen, kurz in jener Lage zu finden, die einem freigiebigen und zu⸗ vorkommenden jungen Manne Gelegenheit ſchafft, ſich nähere Rechte auf die Erkenntlichkeit der aufmerkſam Behandelten zu erwerben.

Man ſieht, die große Welt hatte keinen unwürdigen Zögling an dem jungen Baron.

Er trat in die Loge. Schon das Aeußere des Theater⸗Gebändes hatte ihn angenehm über⸗ raſcht; ſeine freundliche und geſchmackvolle innere Einrichtung erhöhte noch ſein Staunen. Ein Kranz geſchmückter Damen umgab ihn. Alle Augen, bewaffnet und unbewaffnet, fielen auf ihn; denn ein Fremder, in ſo eleganter Klei⸗ dung, mit Glace⸗Handſchuhen und in der erſten Rangloge, dies war allerdings für eine ſüd⸗ deutſche Provinzial⸗Stadt ein Ereigniß. Man