Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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Male im Liebhabertheater ſpielte. Ja, ja, das kann ſeyn. Ich entſinne mich, gehört zu haben: daß ſie ſich dem Theater gewidmet, theils aus Liebe zur Kunſt, theils um der harten Behand⸗ lung zu entgehen, die ſie von ihrem Oheime, einem rohen Menſchen, zu erdulden hatte. O das iſt charmant! Das gibt ein herrliches Aben⸗ teuer; es iſt eine milde Seele. Vielleicht.. hier hielt er inne; aber indem er nach Mantel und Hut griff, gingen ſeine Gedanken gleich muthwilligen Roſſen, von dem Stachel einer glühenden und üppigen Phantaſie geſpornt, der Vernunft durch. Erſt als er die Thüre in der Hand hielt, ſiel ihm bei: daß er ſeine Schöne

doch wohl jetzt nicht beſuchen könne, da ſie ſicher

im Augenblick ſchon im und mit oilette beſchäftigt ſey.

Der Verzug war ihm ärgerlich. Da in⸗ Sfſen nichts anderes zu thun war, beſchloß er in das Theater zu gehen; mehr in der Hoffnung auf die Bühne vorzudringen, als zuzuſehen, denn