Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
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nigin zuſammen in einem Wagen und gefolgt von dem ganzen Hofe, nach Madrid, wo auch nicht mehr im geringſten die Rede von der Fürſtin Orſini war, ſo daß es ſchien, als habe der König nie ein Weſen dieſes Namens gekannt.

Auch Ludwig XIV. bezeigte nicht die leiſeſte Ueberraſchung bei der Nachricht von dieſer Kataſtro⸗ phe, die ihm auf der Stelle durch den Herzog von Saint⸗Aignan zugeſandt wurde, welcher noch in der Nacht einen Courier von Fadraque aus an den König von Frankreich abgehen ließ.

Deſto größer war der Schrecken und das Erſtau⸗ nen des franzöſiſchen Hofes, der die Fürſtin Orſini als allmächtig und triumphirend anzuſtaunen bisher gewöhnt war.

Was Alberoni betrifft, ſo weiß man, daß derſelbe, nachdem er, ſeinem früher geäußerten Wunſche zufolge, ſo plötzlich Cardinal geworden, kurze Zeit darauf zum Premier⸗Miniſter des Königreichs Spanienundbei der Indien erhobenwurde.

Der Marquis von Santa⸗Cruz erhielt wie es ſeine Tochter vorausgeſagt, das Amt eines Ma- jordomus Major des Hauſes der Königin, und ward nach glaubwürdigen Quellen einer der Vertrauten