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hinaus, während Anna de la Tremouille er⸗ ſchöpft und bewußtlos zu Boden ſank.—
Kehren wir nun nach Guadalajara zurück, woſelbſt, wie ſchon oben erwähnt, der König feine junge Gemahlin Eliſabetha Farneſe im Pal⸗ laſte Infantado erwartete.
Der Garde⸗Officier, welchen die Letztere,— un⸗ mittelbar nachdem die Fürſtin Orſini Fadraque verlaſſen,— mit einem eigenhändigen Schreiben an Philipp V. abgeſandt, fand den König in großer Aufregung, ja in einer Stimmung, die deutlich zeigte, wie viel ihn ein Entſchluß gekoſtet, von deſſen Noth⸗ wendigkeit er ſich zwar einerſeits überzeugt, deſſen Ausführung ihn aber andererſeits dennoch höchſt ſchmerzlich berührte.
Er antwortete der Königin nur kurz, und zog ſich ſodann, ohne weitere Befehle zu geben, nach ſeinem Schlafzimmer zurück.
Der Offizier reiſte ſofort wieder nach Ladraque ab.
Es ſcheint, daß das Geheimniß ſo gut bewahrt
wurde, daß erſt am anderen Morgen gegen zehn
Uhr etwas davon verlautete.
Man kann ſich die Beſtürzung denken, die eine ſolche Nachricht am Hofe hervorrufen mußte. Niemand wagte mit dem Könige darüber zu
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