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hend zu Euren Füßen windet, ein Recht auf Euer Mitleid hat.“
„Hattet Ihr Mitleiden mit meiner Mutter?“
„Im Namen alles deſſen, was Euch auf Erden und im Himmel heilig iſt, flehe ich Euch an: habt Erbarmen!“
„Gott allein iſt das Erbarmen,“— entgegnete der Vicomte—„wendet Euch an ihn, Madame, aber hofft von mir weder auf Gnade noch auf Mit⸗ leiden!“
„Unerbittlich!— o Himmel!... unerbittlich!“...
„Ja, unerbittlich! wie Ihr es gegen meine Mut⸗ ter in dem Wirthshauſe der Apenninen waret.“
„Eure Mutter!... Unglückſelger!... wenn Ihr wüßtet!.. wenn nicht ein Schwur...“
„Ich will nichts mehr hören. Lebt wohl, Ma⸗ dame. Seid verflucht in der Gegenwart, wie in Eurer Vergangenheit, wie in Eurer Zukunſt.—. Jetzt iſt mein Schwur gelöſt.. jetzt.. mein Va⸗
ter! jetzt... meine Mutter!... ſeid Ihr gerächt!... Ich überlaſſe Eure Mörderin den Furien des Ge⸗ wiſſens!“
Und dies ſagend riß ſich Gondreville aus den Armen der Fürſtin los, die ihn mit der Kraft der Verzweiflung umfaßt, und ſtürzte zur Thüre


