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ihrer Jugend und dem Mangel an Erfahrung die Kälte und Steifheit eines Empfanges zu, den ſie ſich ganz anders erwartet hatte, und hoffte, durch ihre große Lebensweisheit und die unerſchöpflichen Quellen ihres Geiſtes das Eis zu brechen, welches man ihr entgegenſtellte.
Aber ach! auf alle Fragen, welche ſie an die Königin über ihre Familie, über die Begebenheiten der Reiſe, mit einem Worte, Alles, was ſie inte⸗ reſſiren konnte, richtete, antwortete Eliſabetha Farneſe nur kurz und mit einzelnen Worten, als ob ſie ſich recht bald von einem läſtigen Beſuche be⸗ freien wolle.
Unterdeſſen hatten ſich die bisher Anweſenden nach und nach entfernt, da ſie wohl denken konnten, daß ſie durch ihre Gegenwart bei einer ſo höchſt wichtigen erſten Zuſammenkunft läſtig fallen mußten, ſo daß ſich bald nur noch die Königin, die Fürſtin Or⸗ ſini und Laura Piscatory im Zimmer befanden, wovon Letztere wie verſteinert auf ihrem Feldſtuhle ſaß, und noch immer die Camarera⸗Major groß an⸗ ſtarrte.
Da aber die Fürſtin hoffte, daß die Unterhaltung von dem Augenblick an, in welchem ſie ſich mit der Königin allein befinde, eine andere Wendung neh⸗


