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men würde, bat ſie Eliſabetha Farneſe ihre Amme zu entfernen.
Die Königin ſchien einen Augenblick unentſchieden, dann aber faßte ſie plötzlich einen Entſchluß, und gab Laura Piscatory ein Zeichen, ſich zu ent⸗ fernen.
Aber— ſei es nun mit Vorbedacht geſchehen, oder Zufall geweſen— in demſelben Augenblicke hörte man auf der Straße die Töne einer Mandoline er⸗ ſchallen, zu welcher, ganz nahe bei, eine einzelne Stimme das bekannte Liedchen ſang:
„Madonna liebt ihr Aragon, O hört ihr mahnend Wort:
Was dient ihr Frankreichs ſtolzem Sohn, Jagt die Tyrannen fort!
Madonna liebt ihr Aragont, Sieg! kündet uns ihr Wort.“
Die Fürſtin Orſini lauſchte entſetzt, und wie von der eiſigen Hand des Todes berührt, ſchauderte ſie in banger Ahnung zitternd zuſammen.


