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ſehen. Die Königin dagegen blickte kaum auf, als
ob das Weſen, welches eben in ihrer Gegenwart er⸗ ſchien, für ſie nicht das leiſeſte Intereſſe habe.
Die Fürſtin ſchien überraſcht; denn, wie ſelbſt ihr Feind, der Herzog von Saint⸗Simon be⸗ merkt,— ſie durfte doch natürlicherweiſe die volle Dankbarkeit einer Perſon erwarten, welcher ſie zu einer„unerwarteten“ Größe verholfen.
In ihrer Erwartung betrogen, wandte ſie ſich gegen Gondreville und Alberoni, die ſie im Hereintreten bemerkt, als wollte ſie von denſelben Aufſchluß über dasjenige erhalten, was ſich hier zu⸗ trug; aber Alberoni ſtreichelte den kleinen Hund, und Gondreville ſtand kalt und unbeweglich.
Während deſſen hatte Amenzaga einen Stuhl in die Nähe des Seſſels gerückt, in welchem die Kö⸗ nigin mehr lag als ſaß, ſo daß ſich Letztere nun zwiſchen der Fürſtin Orſini und Laura Pisca⸗ tory befand.
Schon dies war eine Beleidigung für Anna de la Tremouille, doch verbarg dieſe ihren Aerger darüber ſo gut es ging, und beſchloß, da Eliſa⸗ betha Farneſe eben nicht aufgelegt ſchien, das Geſpräch auf eigene Koſten zu führen.
Zudem ſchrieb ſie der Verlegenheit der Königin


