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außerordentlichen Geſandten Frankreichs, den jungen Vicomte von Gondreville, den Garde⸗Lieutenant Amenzaga und den Abbé Alberoni bemerkte, die in einem Winkel des Gemaches damit beſchäftigt waren, einem kleinen Hunde, der wahrſcheinlich der Königin, wenn nicht ihrer Amme, gehörte, feines Backwerk zu geben.
Es mochte jetzt bereits auf ſechs Uhr des Abends gehen. Die Königin war von den Beſchwerden der Reiſe ſichtbar ermüdet und angegriffen, ſie gähnte und bat Laura Piscatory mit einer göttlichen Naivetät: ihr das Bett zurecht zu machen.
„Königin!“— rief in dieſem Augenblicke Gon⸗ dreville—„Eure Majeſtät vergißt, daß die Fürſtin Orſini ſogleich erſcheinen wird.“
„Was liegt mir daran?“ entgegnete die Königin, „man kann ihr ja ſagen, ich läge im Bett.“
„Was?“— verſetzte Laura Piscatory,— „in's Bett gehen, ohne zu Nacht geſpeiſt zu haben?— Kein Gedanke daran,— das leid' ich nicht.“ „Da es Laura verbietet,“— ſagte die Königin lächelnd—„werden wir warten.“
Und damit reichte ſie der Amme ihre Hand, die dieſe aber wegſtieß, und der Königin dagegen auf jede
Wange einen derben Kuß drückte.


