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Weihnachten in Kadraque eintreffen, woſelbſt Höchſtdieſelben auch übernachten werden. Ihre Majeſtät wird Eure Ercellenz mit Vergnügen empfangen, und ihrem Gefolge einverleiben.“
Am Fuße dieſes circularartigen Schreibens, hatte eine unbekannte Hand folgendes Post-scriptum bei⸗ gefügt:
„Die Durchreiſe der Königin durch das Oertchen Fadraque, wird durch eine wichtige Handlung der Gerechtigkeit bezeichnet werden.“
In dieſem Augenblicke näherten ſich die Trom⸗ petentöne und das Wirbeln der Trommeln, die bis⸗ her nur aus der Ferne erſchallt waren; zugleich aber erhellten die Fackeln, welche die vor, neben und hin⸗ ter dem Wagen reitenden Diener der Fürſtin trugen, den finſteren und raucherigen Saal der Poſada der⸗ maßen, daß man hätte glauben ſollen, Tageshelle habe plötzlich mit dem Dunkel der Nacht gewechſelt während der tauſendſtimmige Ruf:
„Es lebe die Fürſtin Orſ ini!“ wie Donnerge⸗ töne durch die Lüfte rollte.
Sie war es denn auch, die in ihrem vergoldeten mit Glasſcheiben ausgelegten, wahrhaft königlichen Wagen, in großem Hofcoſtüm, und begleitet von


