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Freude hingebe, und namentlich, daß ich darin wil⸗ lige, Dich noch einmal zu verlaſſen. Lebe wohl! Lebe wohl! und denke meiner, den die Erfüllung einer großen,— ich fühle es— ſchweren Fflicht nicht verhindert, immer an Dich zu denken.“
Mit dieſen Worten riß ſich Gondreville, von tauſend Gefühlen beſtürmt, gewaltſam aus den Ar⸗ men ſeiner reizenden Braut, und eilte der Wohnung der jungen Königin zu.
Donna Ines aber ſchwankte mit gepreßtem Her⸗ zen zu ihrem Vater zurück, dem ſie weinend um den Hals fiel.
Der alte Krieger befand ſich gerade in demſelben niedrigen und dunklen Saale der Poſada, in welchem er acht Monate früher mit ſeinem jetzigen Schwie⸗ gerſohne jenes furchtbare Duell gehabt, das für Letzteren beinahe von ſo ſchlimmen Folgen geweſen wäre.
Der Graf von Altamire, die Herzöge von Albuquerque und von Medina⸗Sidonia, und drei bis vier andere Granden,— dieſelben, die ſich einſt mit ihm gegen die Fürſtin Orſini ver⸗ ſchworen— befanden ſich bei ihm, und waren eben in einem ſehr lebhaften Gefpräche begriffen, welches ſie


