Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
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Augenblick nicht begleiten. Entſchuldige mich bei der Fürſtin. Meine Pflicht ruft mich jetzt in die Woh⸗ nung der jungen Königin.“

lange ſein?“

„Ich denke auch nicht,. indeſſen....

„Wie?. Was ſagſt Du?.... Glaubſt Du denn noch immer auf neue Hinderniſſe zu ſtoßen?— Gründen zu einer neuen Trennung zu begegnen?“

„Theure Ines, ich kann, ich darf mich darüber nicht ausſprechen. Was aber auch heute hier ge⸗ ſchehen mag, und wenn ich ſelbſt gezwungen ſein ſollte, mich noch einmal zu entfernen, mache Dir keine Sorge; denn ich kann nicht vorausſehen, was der Dienſt der Königin erfordert.“

„Großer Gott!— Du erſchrickſt mich, Gondre⸗ ville.— Dich, der Du ſonſt ſo heiter und ſorglos biſt, erfüllt heute ein feierlicher Ernſt. Was geht denn vor?— Warum verläßt Du mich noch einmal?“

„Du wirſt es bald erfahren, liebe, gute Ines. Glaube mir, daß es ein Ereigniß von der höchſten Wichtigkeit ſein muß, um ſo mächtig auf mich ein⸗ zuwirken, daß ich an einem Tage wie der heutige, an dem ich Dich wiederfand, mich nicht ganz der