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nicht das Schmettern der Trompeten und das Wir⸗ beln der Trommeln?“
„Ja, mein Kind.“
„Nun, das iſt die Fürſtin Orſini, die eben an⸗ tommt. Siehſt Du, man kann von hier aus die Fackeln ſehen, die man ihrem Wagen vorausträgt.... Hörſt Du das Schreien des Volkes?“
Gondreville erbebte, kalter Angſtſchweiß trat ihm auf die Stirne, denn man hörte in der That, von der Seite von Guadalajara her, den Ruf:
„Es lebe der König!“—„Es lebe die Königin!“ —„Es lebe die Fürſtin Orſini!“
Als ob für Spaniens Bevölkerung dieſer letzte
Name auch für die Zukunft unzertrennlich von den⸗ jenigen ſeiner Souveraine ſei,— als ob das König⸗ reich für immer von dieſer unvermeidlichen Dreicinig⸗ kteit regiert werden müſſe, deren Allmacht jedoch wo anders, als auf den zwei gekrönten Häuptern ruhe.
„Komm, komm!“— rief Donna Ines, die die Begeiſterung der Meuge theilte,—„kommt mit mir, Theurer, zu der Wohnung der Fürſtin, daß wir ihr unſeren heißen, tiefgefühlten Dank für alle die Güte ausſprechen, die ſie auf uns gehäuft!“—
„Nein, liebe Ines!“— verſetzte Gondreville faſt mit feierlichem Ernſte,— vich kann Dich in dieſem
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