Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
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wenn es ſelbſt ein ganzes Regiment wäre, aufnehmen und beherbergen.

In Folge dieſer Erklärung gab ſie denn auch den Befehl, daß ſich der Majordomus Gil Perez,— dem die Pflicht zukam, die Fremden in den Empfang⸗ ſaal des Schloſſes zu geleiten,— erkundige: ob es Edelleute ſeien und daß derſelbe ſie in dieſem Falle einführe.

Unglücklicherweiſe hatte ſich aber Gil Perez, von den Anſtrengungen der Reiſe ermüdet, ſchon zu Bette gelegt und ſchlummerte jetzt. Trotzdem beſtand die Gräfin von Barbaſtro darauf, ihn wecken zu laſſen, damit er, nach dem unumſtößlichen Gebrauch und Herkommen zu Penaflor, ſein Amt verwalte. Nur nach langem Bitten konnte es Donna Ines dahin bringen, daß man den armen Menſchen nicht in der Ruhe ſtörte, deren er ſo ſehr bedurfte, und ihn durch einen der zwei Pagen erſetzen ließ, welche im Dienſte des Hauſes Santa⸗Cruz geblieben.

Vordem dieſer jedoch die Gäſte einließ, wurde er von Donna Seraphine unterrichtet, daß er ſie vor allen Dingen nach ihrem Stande zu fragen, und, wenn es nur gewöhnliche Bürgerliche oder gar Bauern ſeien, einer Dienerin zu überlaſſen habe, welche ſie ſodann in die Küche führen möge, da Bürgerliche