Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
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ſächlich von dem Zeugniß einer Perſon abhinge, die gerade jetzt in großem Anſehen bei Hofe ſtünde. „Und wer iſt dies?“

„Es iſt der Günſtling der Fürſtin Orſini, der⸗

ſelbe, der ſich in den Pallaſt eingeſchlichen und wel⸗ chen der gnädige Herr wollten hinrichten laſſen,.... der Vicomte von Gondreville.“

„Er! er!“— ſtammelte Donna Ines mit halb⸗ erſtickter Stimme.

Aber ſich ſchnell faſſend, ſetzte ſie hinzu:

„Nun!... ich will ihn ſprechen!... er wird mei⸗ nen Bitten, meinen Thränen nicht widerſtehen! nicht wahr, Tante, wir eilen zuſammen zu ihin?“

„Da es ein Edelmann aus berühmtem Geſchlechte iſt“— verſetzte die Senora,—„ſo mag es ge⸗ ſchehen.“

„Ja! ja! mein Vater!“ rief das Mädchen und wandte das Geſicht in ſchmerzlicher Begeiſterung dem Punkte des Horizontes zu, an welchem man gewöhn⸗ lich den Thurm von Segovia erblickte, den freilich jetzt dichte Finſterniß verbarg.—„Hört die Verſiche⸗ rung aus dem Munde Eurer Tochter, Ihr werdet gerettet!“

In dem Momente zerriſſen zwei raſch auf einander⸗ folgende Blitze bie ſchwarze Wolkennacht; der Donner