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Donna Seraphine antwortete mit der ihr eige⸗ nen unzerſtörbaren Ruhe:
„Gil Perez weiß, daß die Thoren Penaflo⸗ res im Winter bis neun, im Sommer bis zehn Uhr geöffnet bleiben. Gil Perez iſt ein würdiger Ma- jordomus, er wird dieſe letzte Friſt einhalten; denn es iſt ihm ferner bekannt, daß, würde er ſpäter zu⸗ rückkehren, ihm kein Einlaß gegeben werden darf, wie auch das Wetter draußen wüthe.“
In dieſem Augenblick vernahm man deutlich und nahe das Klingeln von Schellen und den raſchen Schritt eines Maulthieres.
„Ha!“— rief Donna Ines, vor Erwartung zitternd—„das iſt Gil Perez! ich laufe ihm ent⸗ gegen.“
„Halt!“— entgegneie i in ſtrengem En die Wittwe des Grafen von Barbaſtro, des königlichen Leib⸗Kämmerer.—„Was würde mein edler Bruder ſagen, wenn er ſeine Tochter einem Majordomus entgegenlaufen ſähe?— Laß Gil Perez nur hie⸗ herkommen.“
Donna Ines blieb unbeweglich und ſenkte das ſchöne Haupt mit Geduld und Reſignation.
Seit langer Zeit an das Joch der Familie ge⸗ wöhnt, mußte ſie, aus Achtung für die Etiquette, die


