Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
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antwortlichkeit von ſich zu ſchieben. Er fing daher damit an, der Fürſtin zu erklären: daß ihm durch⸗ aus nicht das Geringſte über den Zweck der Ver⸗ ſchwörung bekannt ſei, noch daß er deren Theilnehmer

kenne. Der Zufall habe ihn lediglich auf die Spur

dieſes verbrecheriſchen Unternehmens gebracht, und er erſuche Ihre Hoheit daher, ihn auf keinerlei Weiſe in dieſe Sache zu miſchen, bei welcher er das größte Incognito zu bewahren wünſche.

Die Fürſtin lobte ſehr ſeinen Eifer und glaubte von nun an in der Perſon des liſtigen Parmane⸗ ſers einen, ihr mit Leib und Seele ergebenen Men⸗ ſchen gefunden zu haben; ein Irrthum, welchen Al⸗ beroni bemüht war auf alle Weiſe ju unterhalten, den ſie aber, wenige Zeit darauf, nur zu bitter be⸗ reuen ſollte.

Wie man indeſſen geſehen hat, ſo war Albero⸗ ni's machiavelliſches Vorhaben dennoch nur zur Hälfte gelungen, und Gondreville friſch und geſund der Schlinge entſchlüpft, die er ihm gelegt.

Als der Bevollmächtigte des Herzogs von Parma dies hörte, ergriff ihn ein paniſcher Schrecken, da er ſich wohl denken konnte, daßſein junger Freund nichts eifriger zu thun haben würde, als ihn auf der Stelle aufzuſuchen, um ſtrenge Rechenſchaft über alle