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Da durchzuckte ihn ein Gedankenblitz, mit einem⸗ male erfüllte ſein Inneres triumphirende Klarheit, und, ohne ſich weiter zu beſinnen, rannte er wie wahn⸗ ſinnig dem Pallaſte Medina⸗Celi zu, in welchem, wie man bereits weiß, der König und die Fürſtin ſeit dem Tode der Königin reſidirten.
Alles ſchlief hier bereits, mit Ausnahme der Schild⸗ wachen, und er mußte mit dieſen lange unterhandeln, bis man ſich entſchloß, die Fürſtin zu wecken und ihr ein, von Alberoni in der Eile geſchriebenes Billet zuzuſtellen.
Letzterer flehte in dieſen Zeilen die Fürſtin Orſini an, ihm auf der Stelle eine fünfminutige Audienz im Intereſſe des Staates gewähren zu wollen, und zwar um ſo gewiſſer, als bei der geringſten Verzögerung, unvorhergeſehene Umſtände das Wohl des ganzen Königreiches gefährden könnten.
Die Audienz wurde natürlich ſogleich bewilligt, und man kennt bereits ihre Folgen.
Wie man ſich leicht denken fann, hütete ſich Al⸗ beroni wohl, der Fürſtin zu ſagen, daß er ihren Günſtling ſtatt ſeiner zu der Verſammlung geſchickt. Außerdem aber war er bemüht, während er auf der einen Seite das volle Verdienſt einer ſolchen Ent⸗
deckung einzuernten ſuchte, auf der anderen alle Ver⸗
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