Des Calzas reales öffnen mögen, um die Fürſtin Orſini aufzunehmen, und ſich dann für ewig hinter ihr zu ſchließen.“
„Auch dies iſt keine hinreichende Strafe für ſie!“ — wiederholte dumpf der Marquis von Santa⸗ Cruz.
ſich morgen die eiſernen Pforten des Kloſters las
„Ich denke wie Du, Marquis!“— fiel hier Al⸗ tamire ein,—„war Spanien die Königin der
Welt unter den Fürſten des Hauſes Oeſterrei ſo verdantt es dies nicht allein KarlV. und Phili ppII.
Gott möge die Seelen dieſer großen Monarchen mit
ſeiner Gnade überthauen!— Zwei Anſtalten, ſo weiſe als heilig haben zu dieſem großen Erfolge mächtig beigetragen: es iſt dies die Inguiſition und die Etiquette. Da aber die Fürſtin Orſini die Macht des heiligen Gerichtes untergraben und den Cardinal⸗Groß⸗Inquiſitor zu einem ihrer Knechte herabgewürdigt hat, während ſie ſelbſt jedes Geſetz der Etiquette übertrat, ſo daß dieſe heutzutage— leider!— faſt in ganz Spanien vergeſſen iſt, ſo iſt dies ein doppeltes Verbrechen, ja ein doppeltes Staats⸗ verbrechen. Darum beſtehe ich darauf: daß die Fürſtin Orſini ihr Leben in den Staatsgefängniſſen des Thurmes von Segovia beſchließe.“


