Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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Santa⸗Cruz finſter.

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Händen haben, was werden wir alsdann mit ihr machen? Wird es nicht gut ſein, uns gleich jetzt auch über ihr künftiges Schickſal zu verſtändigen?

Sie hat mich des Landes verwieſen! rief der Graf von Aguilarlaßt ſie uns auch auf ewig aus Spanien verbannen!

Sie hat Spaniens Schätze an ihre Geſchöpfe vergeudet ſetzte der Graf von Palma hinzu, ſo möge man denn auch ihre Güter einziehen.

Das ſind keine genügende Strafen! verſette

In der That! ſagte der Herzog von Albu⸗ duerque,geſchmückt mit dem hohen Range eines Camerera⸗Major, den meine Großmutter mit ſo vielem Ruhme behauptet, ließ ſie in dem Pallaſte der Königinnen Spaniens alle jene weltlichen Zer⸗ ſtreuungen, alle jene ſündhaften Vergnügungen ein⸗ führen, welche die Seele dem ewigen Verderben zu⸗ führen. Beauftragt und verpflichtet, die ſtrengen Re⸗ geln des Pallaſtes aufrecht zu erhalten, war ſie die Erſte, welche ſie übertrat. So mag ſie denn für den Reſt ihrer Tage in das Kloſter eingekerkert wer⸗ den, welches die ſtrengſte Regel auszeichnet, um dorten Buße zu thun. Ich ſchlage daher vor; daß