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Donna Ines ſtand unbeweglich.
Der alte Waffenbruder des Herzogs von Berwick war einer jener unbeugſamen Menſchen, unter deſſen unbedingten Willen ſich das ganze Haus und vor allem ſeine Tochter zu beugen gewohnt waren. Zu⸗ malin den letzteren Jahren, in welchen der Haß gegen die neue Regierung ſeine despotiſchen Launen und ſeine Ungeduld bei jedem Hinderniſſe und jedem Widerſpruche noch merklich geſteigert hatte.
Dem jetzigen Machtgebote folgte eine tiefe pein⸗ liche Stille,— eine Stille, während welcher man deutlich die Schritte der Verfolgenden unter den Fen⸗ ſtern des Saales im Sande hörte.
Dies Geräuſch hatte etwas unbeſchreiblich Be⸗ klemmendes, da ſich jeden Augenblick das Klirren der Degen und das Röcheln der Sterbenden hinein mi⸗ ſchen konnte.
Da ertönte plötzlich ganz nahe ein durchdringen⸗ der Schrei der Todesangſt und der Verzweiflung.
„Ha! ich wußte es wohl!“ rief der Marquis von Sa nta⸗Cruz,—„er konnte uns nicht entgehen!... Stille! Ich höre nichts mehr!. Gerechtig⸗ keit iſt ihm geworden er iſt todt. Euch mit uns, Donna Ines„ „Vater
Freuet


