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Vergebens verſuchte die Unglückliche mehr hervor⸗ zubringen, die Worte erſtarben auf ihren Lippen, der Mund zog ſich krampfhaft zuſammen, die Augen ſchloſſen ſich und beſinnungslos ſank ſie auf den Bo⸗ den.“
Während ſich nun ein Theil der Anweſenden um
die Ohnmächtige beſchäftigte, trat einer derjenigen Edelleute, die den Flüchtigen verfolgt, in den Sagl.
Es war der Graf von Altamire, jener junge Cavalier, welcher ſich,— nach der Ausſage des Her⸗ zogs von Saint⸗Simon—, gleich wie der Mar⸗ quis von Santa⸗Cruz, ſtets im Geſchmacke der
Zeit Philipp IM. trug, ſo daß man ihn in ſeiner geſteiften Halskrauſe und ſeinem knappanliegenden Anzuge von ſchwarzem Sammt, für ein lebendig ge⸗ wordenes, aus ſeinem Rahmen getretenes Familien⸗ portrait zu nehmen verſucht war.
Altamire, den entblößten Degen in der Hand, blieb bei Anſicht der Schreckensſcene überraſcht auf der Schwelle ſtehen; der Marquis von Santa⸗ Cruz aber ging ihm ruhig entgegen, und frug ihn mit der größten Kaltblütigkeit, indem er ſich dabei zu gleicher Zeit des damals unter den Gliedern der Grandezza üblichen„Du's“ bediente.
„Bei unſerer lieben Frau! Graf, was hier vor⸗
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