Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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ſeiner Zeit. Jung und ſchön, beſaß er dabei jene einfache und doch hinreißende Beredſamkeit, die von jeher Wunder auf die zartfühlenden Herzen des ſchönen Geſchlechtes zu wirken bevorrechtet war. Endlich ver⸗ mochte es auch Donna Ines nicht zu vergeſſen, unter welchen ernſten und feierlichen Verhältniſſen ſie den Jüngling zum erſtenmale geſehen, deſſen wunder⸗ bare Auferſtehung ihre Seelenruhe, vielleicht ohne daß ſie es ſelbſt wußte, auf ewig geſtört.

Unter dem Anſtürmen all dieſer betäubenden Ge⸗ fühle, erregt, hingeriſſen von einem inneren mächti⸗ gen Drange, reichte ſie daher jetzt Gondreville die Hand und rief:

Und ich, ich will nicht, daß Ihr ſterbet;.... folgt mir, ich zeige Euch einen Ausgang.

Jetzt! entgegnete der Jüngling entzückt, die Hand erfaſſend, welche ihn ſeine Ariadne diesmal willig an die glühenden Lippen drücken ließ.... Jetzt! überlaſſe ich mich Euch!

Beide ſchritten hierauf raſch der Thüre des Saa⸗ les zu, die ſie vorſichtig öffneten; aber entſetzt fuhren ſie zurück, denn von dem entgegenſetzten Ende des langen Ganges welchen Fn ſah man ſich mehrere onen nahen, geführt von dem

Majordomus Gil Perez.