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Bei der Erwähnung der Gefahr, die ihn bedrohe, blieb Gondreville kalt.
„Senora!“— ſagte er mit der vollkommenſteu Ruhe,—„ich habe mich wie ein Narr in der Schlinge fangen laſſen, es iſt recht, daß mich nun die Folgen treffen. Ich danke Euch für das Mitleiden, deſſen Ihr mich würdigt. Vielleicht, wenn es mir gelungen wäre, Euch ein anderes Gefühl einzuflößen, würde ich es dann verſucht haben, ein Daſein zu retten, das mir durch Eure Liebe werth geworden wäre z da dies aber nicht der Fall iſt, ſo will ich Euch wenig⸗ ſtens beweiſen, daß ich kein Feigling bin. Könnte ich doch ohnedem keine ſchönere Gelegenheit zum Sterben finden; mein letzter Blick ſoll ſich in Euren herrlichen Augen berauſchen. Auch fühlt Ihr wohl, daß ich nicht zu beklagen bin. Nur Eins, da man Euch im Einverſtändniſſe mit mir glauben könnte, ſo ruft um Hülfe. Ein Kuß auf Eure liebe Hand. und ich bin bereit.“
Als Donna Ines den Cavalier ſo ſprechen hörte, benetzten Thränen ihre Wimpern. Die edlen, ritter⸗ lichen Geſinnungen, welche jene Worte, welche ſein ganzes Weſen kund gaben, rü ſie in dem tief⸗ ſten Grund der Seele. Zugleich war Gondreville, wir müſſen es erinnern, einer der reizendſten Männer
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