Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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eine abergläubiſche Furcht in ihm hervorgerufen ha⸗ ben; unſer Held aber,— wir hatten ja bereits Ge⸗ legenheit es zu bemerken,— neigte ſich zu nichts weniger als zum Fatalismus, zu Träumereien und zu jenen wunderlichen Ideen, welche Ueberſpanntheit und die Poeſie des Nordens ſeit geraumer Zeit ſo ſeltſam bei uns entwickelt haben.

Nur Perrault's berühmte Mährchen dämmerten in der Erinnerung aus ſeinen Jugendjahren zu ihm auf, und er frug ſich: ob ihn nicht etwa ein wunder⸗ barer Zufall in den Pallaſt der Schönen des ſchla⸗ fenden Haines geführt?..

Mochte er nun dieſe Zweifel aufklären wollen, oder laſtete die Todtenſtille mit allzugroßer Schwere beengend auf ſeiner Bruſt, es drang ihn mit ſeinem Führer zu ſprechen.

„Seid Ihr ſchon lange im Dienſte der Familie Santa⸗Cruz?“ frug er daher.

Bei dieſen Worten hielt der Hagere einen Augen⸗ blick an, hob die Laterne in die Höhe, des Fragenden Züge beleuchtend, nickte ſodann bejahend mit dem Kopfe und ſchritt ſofort weiter.

„Hum!“— murmelte Gondreville,—„ſo viel iſt gewiß, der Burſche wird ſeine Herrin nie