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219 mer, welchen die Laterne des Führers entſandte, die plumpen Maſſen koloſſaler Gebäude, auf welchen der Staub von Jahrhunderten ruhte, gigantiſch hervor und zeichnete ſich in ſcharfen Umriſſen, ſchwarz und finſter, auf dem neblichten Hintergrunde des Him⸗ mels ab.
Alle dieſe Gebäulichkeiten, deren verſchiedenartige Verzierungen die abweichenden Bauſtyle beurkun⸗ deten, die ſeit Ferdinand dem Katholiſchen in Spanien zu Ehren gekommen und wieder verſchwunden waren, trugen das Gepräge des Düſteren und einer trauri⸗ gen Verwüſtung, zumal da aus keiner der vielen Fenſterhöhlen auch nur ein Lichtſchimmer ſtrahlte.
Tiefe Stille herrſchte ringsumher. Die Schritte Gondreville's und ſeines Führers waren das ein⸗ zige Geräuſch, welches in der weiten Einſamkeit er⸗ tönte, und ſelbſt dieſes wurde durch den reichen Pflanzenwuchs gemildert, der ſich über den ganzen Boden, über Erde und Steine, wie ein Leichentuch gebreitet.
Zu Zeiten nur klirrten die Schlüſſel am Bunde des Führers wie die Ringe einer eiſernen Kette.
Die tiefe Melancholie dieſer Umgebung würde wohl auf jeden Anderen als Gondreville
einen peinlichen Eindruck gemacht, und mehr oder we
niger


