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ſo finſter iſt; nicht ein Stern am Himmelz eine Nacht für Liebende geſchaffen.“
Gondreville wickelte ſich in ſeinen Mantel, und trillerte mit halber Stimme und einem Ausdruck bitterer Jronie:
„Madonna liebt ihr Aragon....
Dann hielt er plötzlich ein und rief:
„Wollen ſehen, ob ſie auch auf uns ein gnädi⸗ ges Auge wirft. Aber fort!— Ich fühlte mich nie ſo aufgelegt, ſo ſelig. Oh! Donna Ines! Donna Ines!.... Ich werde von Donna Ines geliebt!“
Nach einer guten Viertelſtunde erreichten Alberoni und ſein Gefährte, nachdem ſie den ſtillſten und ein⸗ ſamſten Theil Madrid's durchſchritten, die Mauern des Palaſtes Santa⸗Cruz.
„Hier müſſen wir uns trennen,“— ſagte Gon⸗ dreville.—„Auf Wiederſehn, mein lieber Abbs.“
„Lebt wohl, Vicomte. Noch Eins. Ich empfehle Euch, nicht zu laut zu ſingen, damit Ihr keine Auf⸗ merkſamkeit erweckt.“
„Seid unbeſorgt.“
Hierauf nahmen Beide Abſchied von einander, indem einer dem Andern die Hand drückte. Nach⸗ dem Gondreville hierauf das Gäßchen durchſchrit⸗


