Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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2¹3 eines aragoniſchen Liedchens.... Was die Wahl be⸗ trifft, die, ich geſtehe es, für ein verliebtes Stelldich⸗ ein etwas komiſch ausfiel, ſo müßt Ihr Euch darüber keineswegs wunbern. Ihr wißt ja, daß die Familie Santa⸗Cruz die neue Regierung haßt.

„Ich weiß es, geſtehe aber, daß ich jeden andern Vers vorgezogen haben würde; denn ich kann die Erinnerung nicht unterdrücken, daß ich dieſen Geſang das Erſtemal in meinem Leben unter höchſt verhäng⸗ nißvollen Umſtänden hörte. Es war an demſelben Tage, an dem mich der Marquis von Santa⸗ Cruz beinahe in die andere Welt geſandt hätte.“

Eine kaum bemerkbare Falte zeigte ſich hier auf Alberoni's Stirne, er erblaßte und wandte das Geſicht ab; dann erhob er ſich raſch.

„Kommt,“— rief er alsdann,—„wir wolleu gehen. Wer weiß, ob bieſer Vers in der Zukunft nicht ganz andere Erinnerungen in Euch weckt, da ihn Donna Ines erwählt.“

„Es wäre möglich!“— verſetzte heiter der Vi⸗ comte.—„Mag die Heilige nun Franzöſin oder Ara⸗ gonierin ſein, wenn ſie mir nur dieſe Nacht beiſteht.“

„Zweifelt nicht daran!“— verſetzte Alberoni, indem er ein Fenſter öffnete.—„Seht, wie die Nacht