Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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ihrer Aufmerkſamkeit gegeben.

In dieſer Lage ſeht Ihr wohl ein, daß mir eben nichts mehr übrig bleibt,

als die Feſtung mit einer Leiter zu ſtürmen, und— auf meine Ehre— ich hätte es vielleicht ſchon ver⸗

ſucht, ſelbſt auf die Gefahr hin, von einem tölpiſchen Diener den Hirnſchädel eingeſchlagen zu bekommen, wenn ich nicht leider! zu feſt überzeugt wäre, daß ſich Donna Ines eben nicht das Geringſte aus mir mache.“

„Woher wißt Ihr dies 2.— rief Alberoni, der während der ganzen Erzählung mit tiefer Aufmerk⸗ ſamkeit zugehorcht.

„Himmel! Abbé! was meint Ihr damit? Soll⸗ tet Ihr vielleicht Donna Ines kennen? Wäre 687

„Fragt mich darüber nicht, denn es iſt mir nicht erlaubt, darauf zu antworten, ehe es auf dem Thurme des Pfarrſpieles eilf Uhr geſchlagen hat. Dann aber bin ich im Stande, Euch eine Sache zu entdecken, die für Euch von der höchſten Wichtigkeit iſt.“

„Wär's möglich?... Abbé! und Ihr täuſchtet mich nicht? O! wiederholt es mir noch einmal, daß ich Donna Ines nicht gleichgültig bin.. Mein Gott! Mein Gott! das iſt ein ſo großes Glück, un? kommt ſo unerwartet, daß ich es kaum glaubeann,

und es mir wie ein Traum dünkt.“

Orſini. 4