Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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hinter einem mit Eiſengittern verwahrten Katzenloch und rief grob: er habe den Befehl: Niemanden in den Pallaſt Santa⸗Cruz einzulaſſen, da der Marquis und ſeine Familie in der größten Zurückge⸗ zogenheit lebten. Ich hatte dieſe Antwort vorausge⸗ ſehen, und ließ daher meinen Geldbeutel durch die Sprachgitter leuchten, indem ich dem alten Kerle zu⸗ gleich ein Briefchen zeigte, welches ich für Donna Ines geſchrieben hatte. Glaubt Ihr nun, lieber Abbé, daß der Menſch das Brieſchen nahm und die Börſe zurückſtieß?.. Man muß nach Spanien reiſen um ſo etwas kennen zu lernen.“

„Und was enthielt das Billet?“

„Ach, nichts als einige Zeilen. Ich erklärte darin Donna Ines die heftige Liebe, welche ſie mir eingeflößt, und zeigte ihr an: daß ich denſelben Abend unter ihrem Balcone erſcheinen würde, da ich bemerkt

hatte, daß der Angebeteten Zimmer nach einer einſa⸗ men Straße ging.“

„Nun?“

„Nun! Es ſcheint, eben daß mein Brief der Donna Ines nicht übergeben worden iſt, oder daß ſie mich nicht mag; denn während vier aufeinander folgender Nächte, in welchen ich mich unter ihrer Altane einfand, hat ſie mir auch nicht ein Zeichen