Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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alle Nacht unter den Mauern des Pallaſtes von Santa⸗Cruz?“

Bei dieſen letzten Worten fuhr Gondreville auffallend zuſammen, und rief, den Abbé feſt am Arme packend:

„Hölle und Teufel!.... Wer hat Euch dies geſagt?.... Der Unglückliche, er ſtirbt von mei⸗ ner Hand!“

„Ruhig! ruhig!— Der es geſagt, hat Euch viel⸗ leicht, ohne daß Ihr es denkt, einen großen Dienſt erzeigt. Entſchließt Euch und ſchenkt mir Euer Ver⸗ trauen, ich verſichere Euch dabei nicht allein meiner

Treue und Verſchwiegenheit; ſondern ich werde Euch

auch als Mann von Ehre bei Euren Plänen und Unternehmen behülflich ſein.“

tergeht mich auch nicht?“ 6

„Welches Intereſſe könnte ich dabei haben, Euch zu täuſchen?“

„Es iſt wahr. So hört denn, Ihr habt mein Vertrauen gewonnen.... Ja, ja! ich liebe mit Herz und Seele das lieblichſte Mädchen, welches ich in meinem Leben geſehen. Aber Ihr dürft Niemanden etwas davon ſagen, am wenigſten der Fürſtin Or⸗ ſini. Ihr habt es mir verſprochen.“