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Schaut her!— hier der Befehl von der Hand Ihrer Hoheit der Fürſtin Orſini ſelbſt geſchrieben.“
„Schon wieder ſie!“ rief der Marquis.„Miſcht ſich denn die Hölle hinein! Wo iſt Dein Herr, Cou⸗ rier, ich will Deinen Herrn ſprechen.“
„Barmherzigkeit!“ ſchrie hier der Wirth zitternd auf.„Wollen denn Erxcellenz auch den...2“
„Vergebt, mein Herr Reiſender“ fiel der Courier ein,„ich habe keine Zeit zum ſchwätzen; ich muß eilen, die weiteren Relais zu beſtellen. Außerdem, wenn Ihr meinen Herrn ſprechen wollt, werdet Ihr nicht lange warten dürfen, denn ich höre ſchon in der Ferne ſeinen Wagen. Gott befohlen, geſtrenger Herr! Und. Ihr, Wirth, ſtatt mich von Kopf bis zu Fuß anzugaffen, tummelt Euch lieber und haltet Eure Maulthiere bereit, wenn Ihr Euch nicht unglücklich machen wollt.“*
Der Wirth, der um jeden Preis Zeit gewiunen wollte, hielt den Courier beim Arme feſt.
„Halt! Freund!“— ſagte er ſodann—„Ihr werdet mich doch nicht verlaſſen, ehe ich Euch den Abſchiedstrunk gereicht. Ich habe einen Wein, einen Eſtremadura, der köſtlich mundet, und einen Cavalier im Sattel hält, daß es eine Luſt iſt,— Ihr werdet gleich ſehen....“


