ſchwarzen Augenwimpern mäßigten, in das Innere des Saales geſandt,— trat das Mädchen zögernd herein. Kaum aber hatte ſie hier den Verwundeten erblickt, als ſie, jenem Zuge zarten Mitgefühls, lieb⸗ reicher Barmherzigkeit folgend, den Gott in die Herzen aller Frauen gepflanzt, neben dem Unglücklichen nie⸗ derſtürzte, und mit ihrem Taſchentuche den des Blutes zu ſtillen ſuchte.
Während deſſen hatte Santa⸗Cruz ſein blu⸗ tiges Schwert mit der größten Ruhe abgewiſcht und in die Scheide zurückgeſtoßen.
„Mein Kind!“ ſagte er hierauf, ſich an das Mäd⸗ chen wendend,„überlaſſe dieſe Sorge dem Chirurgen, der ſich auf dieſe Dinge beſſer wie Du verſteht, und nachdem man ſogleich ſenden muß. Jetzt hält uns hier nichts mehr zurück. Holla!— Wirth!— Holla! — ſchnell, laßt die Maulthiere vor meinen Wagen ſpannen. Nun, Elender, habt Ihr mich nicht ver⸗ ſtanden?“
Der Wirth, mehr todt als lebendig rief einen ſeiner Knechte, dem er leiſe etwas zuflüſterte, und warf ſich ſodann vor dem Marquis auf die Kniee nieder.
„Excellenz!“ rief er,„ich bin bereit Euch zu ge⸗ horchen, aber im Namen aller Heiligen des Para⸗


