Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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Während deſſen hatte der Sänger ſein Liedchen wieder angeſtimmt, und zu den Tönen der Mandv⸗ line ſchallte es abermals:

Madonna liebt ihr Aragon, O hört! ihr mahnend Wort:

„Was dient Ihr Frankreichs ſtolzem Sohn, „Jagt die Tyrannen fort.“

Madonna liebt ihr Aragon, Sieg! kündet Euch ihr Wort.

Es war zu gleicher Zeit eine höchſt ſonderbare und ſchreckliche Scene: dieſer Kampf auf Tod und Leben in mitten des dunklen Saales einer elenden Herberge. Das Klirren der Degen ſchien eine feier⸗

liche Begleitung zu den weichen Tönen der Mando⸗

line und dem kühnen Sange des Aragoniers.

Amenzaga folgte mit Beſorgniß allen Bewe⸗ gungen der Kämpfenden und blickte von Zeit zu Zeit nach dem Himmel, deſſen glänzendes Blau freundlich durch die engen Fenſter lachte. Der Wirth ſelbſt hatte ſich bleich und zitternd gegen die Wand da ihm ſeine Füße den Dienſt verſagten.

Plötzlich ertönte ein halberſtickter Schrei, dem un⸗

mittelbar der Lärm eines auf den Boden ſtürzenden Körpers folgte. Der Vicomte von Gondreville hatte eine

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