Sprache, mit einem leichten Anfluge franzöſiſchen Accents—„Vergebung, wenn ich Euch auf einen Augenblick ſtöre, ich habe Euch nur zwei Worte zu ſagen.“
„Laßt hören?“— entgegnete Santa⸗C ruz fin⸗ ſter, ohne ſich jedoch im Geringſten in ſeiner uner⸗ ſchütterlichen Ruhe ſtören zu laſſen.—„Was begehrt Ihr,— ich eile!“
„Ich weiß es,“— ſagte der junge Mann lächelnd, —„ich will Euch gar nicht viel Zeit hinwegnehmen, darüber könnt Ihr ſicher ſein. Mein Herr is von Santa⸗Cruz, wißt Ihr, wer ich bin?“
„Nein,— ich verlange auch gar nicht darnach, es zu wiſſen.“
„O doch! Ihr müßt es wiſſen. Ich bin der Vi⸗ comte von Gondreville, Fahnenjunker der Haus⸗ truppen ſeiner Majeſtät Ludwig des Vierzehnten. Mein Vater, der ſehr jung ſtarb, hatte die gleiche Stellung. Außerdem habe ich einen Onkel mütterlicherſeits, der Marſchall von Frankreich iſt. Seid Ihr nun über⸗ zeugt, daß ich aus gutem Hauſe bin?“
„Ich muß es wohl glauben, weil Ihr es ſagt; aber weiter und zwar raſch.— Was wollt Ihr von mir?“
„Lieber Gott! die einfachſte Sache von der Welt.


