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„Was dient Ihr Frankreichs ſtolzem Sohn, „Jagt die Tyrannen fort.“
Madonna liebt ihr Aragon, Sieg! kündet Euch ihr Wort!
Der greiſe Marquis zitterte, ſeine tiefliegenden Augen funkelten, und eine Thräne der Begeiſterung perlte in den grauen Bart, während ſeine Hände den Griff des Schwertes krampfhaft preßten.
Als das Lied verſtummt, erhob er ſich raſch:
„Das Wetter hat ſich aufgeklärt,“— ſagte er alsdann finſter,—„der ſtarke Wind, den wir hat⸗ ten, wird die Wege abgetrocknet haben, ich will dieſen Umſtand zum Fortſetzen meiner Reiſe benutzen. Heute Abend muß ich zu Ariza übernachten, wenn ich bis zu Oſtern in Saragoſſa ſein will, die ich im Kloſter Madonna-del-Pilar zu feiern gedenke. Möge Gott Euch ſchützen, mein tapfrer Amenzaga, und Spa⸗ nien bald von dem Regimente der Fürſtin Orſini befreien!“
Mit dieſen Worten reichte der Marquis von Santa⸗Cruz ſeinem alten Waffengefährten die Hand, und wandte ſich darauf der Thüre zu;— ehe er dieſelbe aber noch erreicht, vertrat ihm der junge Franzoſe den Weg.
„Entſchuldigt, Ercellenz“— ſagte er in ſpaniſcher


