Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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Euch gnädig ſein, damit ſie Euch nicht mit hinabzieht

in den hölliſchen Pfuhl!“

Ein lautes Lachen erſchallte hier an der Seite

der Sprechenden. Beide blickten ſich überraſcht um. Es war der junge franzöſiſche Edelmann geweſen, der noch immer auf der Bank lag und ſchlief, oder doch zu ſchlafen ſchien.

Der Sturm hatte ſich unterdeſſen gelegt, und die Sonne fing an, nachdem ſich die Wolken zerſtreut, durch die eiſernen Gitter der kleinen Fenſter, durch welche der Poſada Luft und Licht zugeführt wurden, parſam einzufallen. Jetzt eben goß ſie ihre freund⸗ lichen Strahlen über das Antlitz des ſchönen Schläfers.

Der Marquis von Santa⸗Eruz beugte ſich

mit einem Ausdruck des Zweifels und mit drohender

Miene über ihn. Eine kleine Pauſe erfolgte. Da erſchallten plötzlich von Außen her die Klänge einer Mandoline, zu welcher eine volltönende Stimme ein aragoniſches National⸗Lied ſang,— jenes unſelige National⸗Lied, welches ſpäter, nach einem Jahrhun⸗ dert, ſo manchem Sohne Frankreichs zum Grabge⸗ ſange ward:

Madonna liebt ihr Aragon, O hört! ihr mahnend Wort: